Düngebehörde
Webcode:01035865

ENNI - Programmupdate Mitteilungs-Archiv

Archiv unserer Mitteilungen zu wichtigen ENNI-Programmupdates

 

11.03.2022 - ENNI - Update zum 11.03.2022

Mit dem heutigen ENNI-Update sind folgende Module, Ergänzungen und Programmanpassungen neu verfügbar:

  • Programmbereich (Modul) zur Berechnung der betrieblichen N-Obergrenze (170 N) für das Düngejahr 2021.
  • Erfassungsbogen für die Düngedokumentation des Düngejahr 2022. Düngemaßnahmen des Düngejahrs 2022 können ab heute in der Programmoberfläche eingetragen und somit in ENNI dokumentiert werden. Verfügbar ist außerdem die Funktion "Abgleich Restdüngebedarf" in der Programmoberfläche. Ein Ergebnis-Ausdruck mit Summendarstellung wird im Laufe des Düngejahrs folgen.
  • Düngedokumentationen des Düngejahrs 2021 = Wirtschaftsjahr 2020/2021 haben einen Ergebnis-Ausdruck mit Summendarstellung erhalten, der analog zum Ergebnis-Ausdruck für das Kalenderjahr 2021 im Menüreiter "Ergebnis" generiert werden kann.
  • Küchenkräuter als Vorkultur, sowie Erdbeeren als Vorjahresvorkultur können in der Düngebedarfsermittlung 2022 nun korrekt erfasst werden.

 

03.03.2022 - ENNI - Update zum 03.03.2022

Mit dem heutigen ENNI-Update sind folgende Funktionen wieder vollumfänglich verfügbar:

  • Import von Bodenuntersuchungsdaten im Format CSV
  • Funktion „Anbau kopieren“ inkls. Menge organischer Düngung zu den Vorkulturen des Vorjahrs im Bezugsjahr 2022
  • Papierkorb-Funktion bei der Anbau-Eingabe im Menüreiter Ackerbau zum Löschen von Angaben in den Zeilen Herbstansaat, Erste Fruchte oder Zweite Frucht

Zudem gab es eine Änderung beim Import von Schlagdaten via XML-Importschnittstelle: Der gelieferte FLIK wird bei Abweichungen nicht mehr automatisch durch den Schlagabgleich überschrieben, sondern wie geliefert beibehalten. Der Anwender hat nach dem Import die Möglichkeit, den FLIK programmgestützt via Schlagabgleich und/oder GIS zu prüfen. Nicht mehr gültige FLIK werden mit einer roten Ampel markiert, bei GAP-2021-Schlägen von der Lage der Schlaggeometrie abweichende FLIK mit einer lila Ampel.

 

03.02.2022 - ENNI - Import- und Export von Aufzeichnungen aus Drittprogrammen

Eine aktuelle Übersicht über den Stand der Entwicklung unserer Import- und Exportfunktionen, die einen Datenaustausch mit Drittprogrammen ermöglichen finden Sie in unserem Online-Artikel Datenimport aus Drittprogrammen mit dem webocode 01036305.

Wir möchten darauf hinweisen, dass es in der ENNI-Oberfläche "Dokumentation der Düngung" (Dd) aktuell noch nicht möglich ist, den "Abgleich Restdüngebedarf" für importierte Düngemaßnahmen durchzuführen (Update 10.02.2022: mit Implementierung des DdD-Ergebnisausdrucks Kalenderjahr 2021 kann der "Abgleich Restdüngebedarf" nach Import durch die Funktion "Dokumentation der Düngung berechnen" im DdD-Menüreiter "Ergebnis" ausgelöst werden.)

Dies bedeutet nicht, dass der Import nicht korrekt funktioniert hätte. Der Importvorgang muss hier also nicht wiederholt werden! Importe von Düngemaßnahmen können unabhängig von der Funktion "Abgleich Restdüngebedarf" weiter durchgeführt werden - im Laufe der nächsten Wochen wird es dann möglich werden, auch nach dem Import den "Abgleich Restdüngebedarf" einzublenden. Eine Ausgabe per pdf-Ausdruck (report) der importierten Düngemaßnahmen wird ab Mitte Februar verfügbar werden.

 

08.12.2021 - ENNI - Ausweitung der ENNI-Meldepflicht auf Betriebe außerhalb nitratbelasteter/eutrophierter Gebiete voraussichtlich erst zum Meldetermin 31.03.2023

Die Wiederaufnahme der ENNI-Meldpflicht für düngerechtliche Aufzeichnungen durch die Betriebe ohne Flächen bzw. mit geringem Flächenumfang in den nitratbelasteten oder eutrophierten Gebieten soll voraussichtlich vom Meldetermin 30. Juni 2022 auf den Meldetermin 31. März 2023 verschoben werden. Dies teilt das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) in einer Pressemitteilung zum Abschluss der Verbandsbeteiligung vom 08.12.2021 mit. (Pressemitteilung des ML unter https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/neu-nahrstoffe-in-enni-voraussichtlich-bis-31-marz-2023-melden-206722.html )

Somit müssen Betriebe, die nicht oder nur in geringem Umfang von den Gebietskulissen der nitratbelasteten "roten" Gebiete oder der eutrophierten "gelben" Gebiete betroffen sind, voraussichtlich erst wieder zum 31.03.2023 ihre Aufzeichnungen des Düngejahrs 2022 in ENNI melden.

Unberührt hiervon bleibt die bereits mit der NDüngGewNPVO erlassene Meldepflicht für Betriebe bestehen, deren Flächen oberhalb einer Bagatellgrenze vollständig oder teilweise in den nitratbelasteten „roten" Gebieten oder in den eutrophierten "gelben" Gebieten liegen. Diese Betriebe müssen bis zum Meldetermin 31.03.2022 ihre Aufzeichnungen des Düngejahrs 2021 zur Düngebedarfsermittlung, zu den erfolgten Düngungen und zur N-Obergrenzenberechnung in ENNI melden.

Nähere Informationen zur aktuellen ENNI-Meldepflicht gem. NDüngGewNPVO finden Sie in unserem Online-Artikel "ENNI - Meldepflicht, Zugang und Vollmachten" mit dem webcode 01035859 .

 

01.12.2021 - ENNI - Düngebedarfsermittlung 2022 sowie Import/Export der Düngedokumentation 2021 jetzt möglich

Mit dem heutigen ENNI-Update wurden der Bearbeitungsbogen für die Düngebedarfsermittlung 2022, sowie der XML-Import/Export für die Düngedokumentation 2021 freigeschaltet.

Für das Düngejahr 2022 steht allen ENNI-Anwendern nun automatisch ein DBE-Bearbeitungsbogen zur Verfügung. Für die Ackerbaukulturen und das Grünland können nach optionaler Übernahme der Vorjahrsdaten Düngebedarfsermittlungen berechnet und ausgedruckt werden. Vorerst nicht verfügbar bleibt der Menüreiter "Gartenbau" –  Eingabemöglichkeiten für Spargel, Erdbeeren, Zwiebeln, Salate und andere Gartenbaukulturen werden in der Folgezeit bereit gestellt werden. Ebenso werden noch Eingabemöglichkeiten zur Düngedokumentation 2022 sowie der XML-Import/Export für das Düngejahr 2022 folgen.

Darüber hinaus können aufgezeichnete Düngungen des Düngejahrs 2021 aus Ackerschlagkarteien nun zusammen mit den dazugehörigen Düngebedarfsermittlungsdaten nach ENNI übertragen werden. Diese müssen dabei in einer XML-Datei vorliegen, die einmalig importiert werden kann. Der Gesamtimport erfolgt über den Import-Knopf in der Übersicht der Düngebedarfsermittlungen und setzt wie auch bisher voraus, dass noch keine Eingaben vorliegen. Sollen alte Eingaben durch einen XML-Import ersetzt werden, müssen die Altdaten zuvor per Stornierung gelöscht werden. Sind zur Düngebedarfsermittlung und Düngedokumentation 2021 alle Angaben erfasst worden, kann im Menüreiter "Ergebnis" der Düngebedarfsermittlung ein XML-Export erzeugt werden, der auch die Düngedokumentationsdaten enthält..

Anwender von Drittprogrammen, die jetzt schon wissen, dass sie neben DBE- und Düngedaten auch z.B. Tierdaten zur N-Obergrenzenberechnung 2021 via XML-Import einspielen möchten, sollten weiterhin die Weiterentwicklung der ENNI-Importschnittstelle abwarten. Unabhängig davon werden in der geplanten ENNI-Oberfläche zur N-Obergrenzenberechnung Funktionen zum Import von Tierdaten und Wirtschaftsdüngerdaten direkt aus den entsprechenden Melderegistern möglich sein, während die Flächengrundlage nebst Restriktionen der Düngebedarfsermittlung entnommen werden wird.

 

17.11.2021 - ENNI - Düngedokumentation - neue Videoanleitung jetzt verfügbar

Zu unserem neuen Programmbereich "Dokumentation der Düngung" haben wir eine Videoanleitung erstellt, die Ihnen als Anwender die Eingabemöglichkeiten zur Erfassung Ihrer Düngemittel und erfolgten Düngungen in ENNI erläutert. In der Übersicht der Videoanleitungen (webcode 01035952) finden Sie die Anleitung "Dokumentation der Düngung: Eingabe der Düngungsmaßnahmen" unter Nummer 6 unten auf der Seite.

 

29.10.2021 - ENNI - Dokumentation der Düngung - Neuer Programmbereich zur Eingabe von erfolgten Düngemaßnahmen jetzt verfügbar

Mit dem heutigen ENNI-Update wurde der neue Programmbereich "Dokumentation der Düngung" im ENNI-Hauptmenü freigeschaltet. Damit lassen sich nach Berechnung einer Düngebedarfsermittlung (DBE) nun auch die im Düngejahr 2021 erfolgten Düngemaßnahmen in ENNI erfassen.

Die Eingabe von Düngemaßnahmen erfolgt in ENNI auf Ebene des Einzelschlags und pro Frucht bzw. Kultur oder Nutzung (Grünland). Dabei greift ENNI auf die Schlag- und Anbaudaten aus der Düngebedarfsermittlung (DBE) zurück. Bevor eine Düngemaßnahme eingetragen werden kann, muss also zuvor in der DBE mindestens der jeweilige Schlag sowie in den DBE-Reitern Ackerbau, Grünland oder Gartenbau die Frucht, Kultur oder Nutzung, zu der die Düngung erfolgte, erfasst worden sein.

Wurden die entsprechenden Angaben in der DBE gemacht, wechselt der Anwender in das ENNI Hauptmenü zurück und gelangt über "Dokumentation der Düngung anzeigen / bearbeiten" in die Übersicht der Bearbeitungsbögen für die Düngedokumentation. Da Düngemaßnahmen erstmals für das Düngejahr 2021 in ENNI erfasst und gemeldet werden müssen, beginnt ENNI hier im Gegensatz zur DBE mit dem Bearbeitungsbogen 2021 (KJ 2021 oder WJ 20/21). Düngemaßnahmen, die dem Düngejahr 2020 zuzuordnen sind, müssen nicht in ENNI erfasst werden. Ein Bearbeitungsbogen zur Dokumentation von Düngemaßnahmen des Düngejahrs 2022 wird programmseitig im Zuge der Freischaltung des Bogens DBE 2022 zur Verfügung gestellt werden. Anschließend kann über den Button "bearbeiten" in der Spalte "Dokumentation verwalten" die Erfassungsmaske für den Bearbeitungsbogen 2021 geöffnet werden.

Zunächst müssen die im Betrieb eingesetzten Dünger über den Menüreiter "Düngemittel" in eine Düngemittelliste eingetragen werden. Hier unterscheidet das Programm die Eingabe von Wirtschaftsdüngern bzw. sonstigen org. Düngen ("Org./org.-min. Düngemittel hinzufügen") und Mineraldüngern. Ob mit Richtwerten oder Werten aus eigenen Analysen bzw. Mischungsdeklarationen gerechnet werden soll, kann bei der Eingabe über das Feld "Datenquelle Nährstoffgehalte" angewählt werden. 

Der Eintrag der Düngemaßnahmen kann dann über die analog zur DBE benannten Menüreiter Ackerbau, Grünland und Gartenbau erfolgen. Außerdem kann im Menüreiter "Beweidungen" die Anzahl der Weidetage pro Tierart und Schlag angegeben werden. Einträge zu nicht aufzeichnungspflichtigen Kulturen (z.B. Heidelbeeren, Weihnachtsbaumkulturen, etc.) bleiben rein optional und dienen bei Bedarf ausschließlich zur Übersicht des Verbleibs von Düngemengen.

Nach Eingabe einer Düngung kann optional über den Untermenüreiter "Abgleich Restdüngebedarf" eine Gegenüberstellung von Düngebedarf und ausgebrachten, anrechenbaren Stickstoffmengen (N-Ausnutzung) und Phosphatmengen eingesehen werden. Werte in Klammern beziehen sich auf einen pro Anbau um 20 % reduzierten Düngebedarf auf nitratbelasteten Schlägen und stellen einen Hinweis dar - einzelne Früchte können bedarfsgerecht gedüngt werden, sofern die Begrenzung in Summe eingehalten wird. Zu den Vorgaben zum verminderten Düngebedarf in nitratbelasteten Gebieten informieren wir im Artikel "Rote Gebiete - welche Vorgaben gelten?". Der Abgleich des Restdüngebedarfs steht nur dann zur Verfügung, wenn die DBE zuvor bereits vollständig berechnet werden konnte. Um zurück zur DBE zu gelangen, muss die Bearbeitung in der Düngedokumentation beendet und ins ENNI-Hauptmenü gewechselt werden. Gesamtbetriebliche Summen der Düngebedarfe und ausgebrachten Nährstoffmengen werden zukünftig im Ausdruck (Report) dargstellt.

Achtung: eine Ausgabe der erfassten Düngungen per Ausdruck mit Summendarstellung wird in den kommenden Wochen zur Verfügung gestellt werden - Funktionen wie "Testausdruck" und "Export" sind daher für die Dokumentation der Düngung noch nicht in der Programmoberfläche vorhanden. Über den XML-Import können außerdem nach wie vor nur Düngebedarfsermittlungsdatensätze eingelesen werden. Gegebenenfalls in einer Importdatei bereits vorhandene Düngedaten werden zur Zeit noch nicht übernommen. Gemäß Landesdüngeverordnung meldepflichtige Betriebe müssen bis zur Meldefrist 2022 für das Düngejahr 2021 neben DBE und dokumentierter Düngung auch Angaben zur betriebl. N-Obergrenze 170 kg N in ENNI melden. Anwender von Drittprogrammen, die jetzt schon wissen, dass sie neben DBE-Daten auch Düngeaufzeichnungen oder Tierdaten via XML-Import einspielen möchten, sollten daher auch weiterhin die Weiterentwicklung der ENNI-Importschnittstelle abwarten (s.u. Kurzmitteilung vom 16.09.2021). Für Anwender, die keine Drittprogramme nutzen, wird eine Erfassungsmaske zur Berechnung der betriebl. N-Obergrenze für die Tierdaten sowie die Aufnahme-/Abgabedaten in der ENNI-Oberfläche ergänzt werden. Die Flächendaten werden hierbei aus der DBE-Schlagliste übernommen, wo bereits jetzt Angaben zu Restriktionen gemacht werden können.

 

18.10.2021 - ENNI - DBE-Schlagabgleich wieder vollumfänglich verfügbar

Mit dem ENNI-Update zum 15.10.2021 sind wieder alle Funktionen des DBE-Schlagabgleichs verfügbar. GAP-Schläge, die nicht in der ENNI-Schlagliste vorhanden sind, werden kenntlich gemacht. Außerdem wurde die Betriebsübersicht für Bevollmächtigte (z.B. Betriebsberater mit mehreren Kunden) um eine Anzeige der Vollmachtgültigkeit (Anzeigeoptionen) erweitert. Der Import von Düngebedarfsermittlungsdatensätzen ist nun auch ohne Mitlieferung von FLIK und Kulissenmerkmalen möglich - diese müssen dann allerdings nach dem Import mit Hilfe des ENNI-Schlagabgleichs ergänzt werden.

 

16.09.2021 - ENNI - Import/Export von DBE-Datensätzen des Düngejahrs 2021 jetzt möglich

Mit dem heutigen Programm-Update wurden die Import- sowie die Exportfunktion im DBE-Bearbeitungsbogen für das Düngejahr 2021 freigeschaltet. Düngebedarfsermittlungsdatensätze aus Drittprogrammen, die im XML-Format vorliegen, können jetzt nach ENNI eingespielt werden. Die Importfunktion steht unter "Düngebedarfe bearbeiten/anzeigen" in der Übersicht der Düngejahre zur Verfügung, wenn der Bearbeitungsbogen für das Düngejahr 2021 den Status "unbearbeitet" aufweist. Wurde der Bogen 2021 bereits bearbeitet und sollen die bisherigen Eingaben durch einen Import ersetzt werden, müssen die vorhanden Daten zunächst storniert werden.

Ebenso können vollständige Düngebedarfsermittlungsdatensätze (Grunddaten) des Bearbeitungsbogens 2021 jetzt nach der Berechnung im Menüreiter "Ergebnis" unter "Düngebedarf ansehen" als XML-Datei aus ENNI exportiert und abgespeichert werden.

Die Export/Import-Funktionen können neben dem Datenaustausch mit Drittprogrammen zur Datensicherung im Rahmen einer Umstellung des Düngejahrs sowie zur Datensicherung bei Neuvergabe der Hauptbetriebsnummer genutzt werden. Eine Anleitung zur Umstellung des Düngejahrs ohne Datenverlust finden Sie hier. Eine Anleitung zur Datensicherung bei Neuvergabe der Betriebsnummer finden Sie hier.

Hinweis: zur Zeit verlangt ENNI beim XML-Import die Angabe des FLIK sowie der Kulisseneinstufung des Einzelschlags. Diese Pflichtangaben werden in Kürze wieder aufgehoben, sodass dann Schläge ohne diese Information per XML in ENNI eingespielt und via Schlagabgleich und GIS-Funktion nachbearbeitet werden können (s.a. Kurzmitteilung vom 29.07.2021 weiter unten auf dieser Seite).

Achtung: Gemäß Landesdüngeverordnung meldepflichtige Betriebe müssen bis zur Meldefrist 2022 für das Düngejahr 2021 auch die Dokumentation der Düngung sowie Angaben zur betriebl. N-Obergrenze 170 kg N in ENNI erfassen und melden. Für diese Daten wird ebenfalls eine Importmöglichkeit aus Drittprogrammen via XML geschaffen werden, auch als Teilimport. Allerdings wird ein Düngejahr nur einmal importiert werden können, sei es mit vollständigen Daten oder Teildaten. Bereits jetzt eingespielte Düngebedarfsermittlungdatensätze müssen also vor Ende der Meldefrist ggf. vom Anwender wieder storniert und durch einen neuen Import, der beispielsweise auch Düngeaufzeichnungen enthält, ersetzt werden. Anwender, die jetzt schon wissen, dass sie neben DBE-Daten auch Düngeaufzeichnungen oder Tierdaten via XML-Import einspielen möchten, sollten daher zunnächst die Weiterentwicklung der ENNI-Importschnittstelle abwarten.

 

29.07. und 04.08.2021 - ENNI - Programm wieder online - Update erfolgt - Kulisse nitratbelaste & eutrophierte Gebiete, neue Herbstregeln 2021 sowie GAP-Daten 2021 jetzt vorhanden

Mit dem ENNI-Update vom 29.07.21 wurden die Kulissen der nitratbelasteten (roten) und eutrophierten (gelben) Gebiete in ENNI integriert (Bezugsjahr 2021). Bei vorhandener FLIK-Eingabe (Pflichtfeld) ist im Programmbereich Düngebedarfsermittlung nun für jeden Schlag sichtbar, ob dieser in einer der beiden Kulissen liegt. Nicht mehr gültige FLIK (z.B. nach Übernahme aus dem Vorjahr) können per Schlagabgleich oder mit Hilfe der neuen GIS-Karte (s. Lupensymbol in der Schlagliste bzw. "GIS einblenden") aktualisiert werden. Im Ausdruck der Düngebedarfsermittlung wird die Kulissenzugehörigkeit nun automatisch berücksichtigt und kenntlich gemacht.

Auch die für den Herbst 2021 geänderten Regeln zur Ermittlung der Zulässigkeit einer Düngung nach Ernte der letzten Hauptfrucht sind nun in ENNI vorhanden. Die Eingaben zur Berechnung des Herbstbedarfs 2021 erfolgen im Kalenderjahrsbogen 2021 wie gewohnt in der fünften Zeile "Herbstansaat" bei der Anbaueingabe im Menüreiter Ackerbau. Die Angaben zum Herbstaussaattermin 2021 und - bei Futter-ZF - zur Ernte können entsprechend den geänderten Vorgaben gemacht werden.

Außerdem ist nun der Zugriff auf die Flächendaten aus dem GAP-Antrag 2021 möglich. Bitte beachten Sie, dass für einen erfoglreichen Schlagabgleich, wie auch für die Suche eines Schlages mit der neuen GIS-Karte vorausgesetzt wird, dass die Schlagnummern in ENNI den Schlagnummern Ihres letzten GAP-Antrags entsprechen. Möchten Sie unseren Schlagabgleich sowie unsere GIS-Funktionen nutzen, sollten Sie bei geänderten Schlägen zuvor manuell die ENNI-Schlagnummern an die Schlagnummern aus dem GAP-Antrag angleichen.

Sofern Sie Ihre Düngebedarfe im laufenden Düngejahr 2021 mit ENNI berechnet haben, denken Sie bitte daran, insbesondere bis dato mit ENNI erstellte Herbstbedarfsarfsermittlungen entsprechend der Kulissenzuordnung und den neuen Herbstregeln zu aktualisieren.

Über alle Funktionen der ENNI-Düngebedarfsermittlung 2021 - insbesondere die Gültigkeitsprüfung und Aktualisierung der FLIK - sowie über die weiteren Programmaktualisierungen zur Dokumentation der Düngung und betriebl. N-Obergrenze werden wir in Kürze ausführlich informieren.

Mit der Freischaltung einer Funktion zum XML-Export der Düngebedarfsermittlung 2021 rechnen wir zum Monatsende. 

 

10.05.2021 - ENNI - neue Meldepflichten für das Düngejahr 2021 in Kraft getreten (07.06.2021 aktualisiert)

Die neue Landesdüngeverordnung (NDüngGewNPVO) wurde am 07.05.2021 vom Land Niedersachsen veröffentlicht. Damit verbunden ist eine erneute Einführung von ENNI-Meldepflichten. Betriebe, deren Flächen gem. Gebietskulissen in größerem Umfang als mit Nitrat belastet und/oder eutrophiert gelten, müssen nun bis zum 31.03.2022 düngerechtliche Aufzeichnungen des Düngejahrs 2021 in ENNI melden (Infoartikel zu den Kulissen und Maßnahmen "mit Nitrat belastete Gebiete" sowie "eutrophierte Gebiete").

Zu den meldepflichtigen Aufzeichnungen gehören die dokumentierten Düngebedarfsermittlungen und Düngemaßnahmen, das Weidetagebuch, sowie die Grunddaten zur Berechnung der N-Obergrenze. Weitere Einzelheiten zu den neu entstandenen Meldepflichten finden Sie in unserem Artikel zu den Meldepflichten gem. DüV, NDüngGewNPVO .

ENNI-Funktionen zur Darstellung der Gebietskulissen "mit Nitrat belastete Gebiete" und "eutrophierte Gebiete" sollen in den kommenden Wochen in den bereits verfügbaren ENNI-Programmbereich zur Düngebedarfsermittlung 2021 implementiert werden.
Danach werden im weiteren Jahresverlauf sukzessive auch die Eingabemasken für die erstmals in ENNI zu erfassenden Daten der Düngungsdokumentation und der N-Obergrenze folgen.
Bis dato können in ENNI Düngebedarfsermittlungen für das Düngejahr 2021 erfasst und berechnet, aber noch nicht an die Düngebehörde gemeldet werden. Ebenfalls bis zur vollständigen Anpassung des Programms abgeschaltet bleiben Import- und Exportfunktionen des Bearbeitungsbogens 2021.
 

08.04.2021 - ENNI - Demosystem jetzt online

Allen Interessierten und Anwendern von ENNI steht seit heute ein Demosystem zur Verfügung, dass zu Übungs- und Schulungszwecken genutzt werden kann.

Eine Funktionsbeschreibung sowie die Zugangs-Web-Adresse finden Sie in unserem Artikel bzw. im Navigationsmenü auf dieser Seite zu Ihrer Linken unter "ENNI-Demoversion".

 

17.03.2021 - ENNI - neue Funktion: schlag- und kulturbezogene Formblätter für handschriftl. Dokumentation der Düngung

Mit der heutigen ENNI-Programmaktualisierung bietet ENNI im Programmbereich "Düngebedarfe bearbeiten / anzeigen" die Möglichkeit, Formblätter für die handschriftliche Dokumentation der Düngung zu generieren.

Wurden die Eingaben zur Düngebedarfsermittlung für alle aktiven Schläge im Bearbeitungsbogen 2021 vollständig erfasst, kann der Anwender im Menüreiter "Ergebnis" unter "Düngebedarf ansehen" per klick auf "Handschriftliche Dokumentation der Düngung" Formblätter erstellen lassen. Diese werden daraufhin für jeden aktiven Schlag angelegt und stehen zum Ausdruck bereit.

Vom Programm voreingetragen werden dabei Schlagname, FLIK und Flächengröße, sowie die angegebene Haupt-, Zweitfrucht und Herbstansaat. Düngebedarfe werden z.Z. noch nicht in das Formblatt übernommen, da ENNI bisher noch nicht berücksichtigen kann, ob ein Schlag als nitrat- oder phosphatsensibel einzustufen ist und aus diesem Grund der tatsächliche N- oder P-Bedarf noch reduziert werden müsste. Eine Programmanpassung ist vorgesehen, sobald die N- und P-Kulissen sowie die zugehörigen Regeln in ENNI abgebildet werden.

Hinweise zu den Pflichtangaben nach DüV § 10 finden Sie unter Punkt C.1 auf Seite zwei der Formblätter. Bitte denke Sie außerdem daran, dass unabhängig von den Aufzeichnungen zur tatsächlichen Düngung vor jeder Düngung Aufzeichnungen zur Düngebedarfsermittlung erstellt und im Betrieb bereit gehalten werden müssen (Funktion "Testausdruck" unter "Düngebedarfe ansehen").

Kontakte

Meldeprogramm Wirtschaftsdünger

 0441 801-650

  meldestelle-wirtschaftsduenger~lwk-niedersachsen.de


ENNI

 0441 801-660

  enni~lwk-niedersachsen.de


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