Düngebehörde

Zwischenfruchtanbau - Stickstoff nutzen, Wasser schützen

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Zwischenfrüchte sollen heute weit mehr leisten als nur Stickstoff zu binden: Sie tragen zum Grundwasser- und Erosionsschutz bei, verbessern die Bodenstruktur und erfüllen wichtige phytosanitäre Funktionen in Hackfruchtfruchtfolgen. Im Rahmen der landesweiten Aufgaben § 28 NWG wurden innerhalb einer Versuchs-Serie zum Zwischenfruchtanbau zusätzliche Bodenuntersuchungen auf den mineralischen Stickstoffgehalt im Herbst und ausgangs Winters aus Mitteln der Wasserentnahmegebühr finanziert, um die N-Dynamik näher zu untersuchen. 

Hier finden Sie die Ergebnisse der Untersuchungen im Demonstrationsvorhaben zum Anbau von Gründüngungszwischenfrüchten zu N-Konservierung, N-Nachlieferung und N-Dynamik im Boden von Herbst 2020 bis Frühjahr 2023 in Niedersachsen. 

Grünes Dickicht mit verschiedenen Pflanzen und kleinen weißen Blüten.
Dichter Ölrettich-Wicke-BestandAnnette Hoffmann
Insbesondere - aber nicht nur - auf leichten Standorten sind Zwischenfrüchte die bedeutendste Maßnahme für die Stickstoff (N)-Konservierung über Winter und von hoher Bedeutung für den Wasserschutz. Jedoch ergeben sich aufgrund einer häufig niedrigen N-Verfügbarkeit nach der Ernte der Hauptfrucht zur Zwischenfruchtaussaat hohe Ansprüche an die Bewirtschaftung.

Es stellt sich daher die Frage, wie vitale und multifunktionale Zwischenfruchtbestände auch unter eingeschränkten Düngungsmöglichkeiten etabliert werden können. Die vorgestellten Untersuchungen zeigen, welche Rolle leguminosenhaltige Zwischenfruchtmischungen dabei spielen können und welches Potenzial sie für das Stickstoffmanagement der Folgefrucht bieten.

Das Saatgut für die mehrjährigen Versuche wurde uns freundlicherweise durch die P.H. Petersen Saatzucht Lundsgaard zur Verfügung gestellt.

Logos und Text über die Finanzierung landwirtschaftlicher Versuche durch niedersächsische Ministerien und Behörden.
Logo landesweite Aufgaben § 28 NWG, VersucheDorothea Flassig