Neue Funktionen in ENNI: Der XML‑Import und die Berechnung der N‑Obergrenze (170 N) für das Bezugsjahr 2026 stehen ab sofort zur Verfügung. Zusätzlich wurden neue Komfortfunktionen eingeführt und Schulungsvideos aktualisiert.
Mit dem ENNI‑Update im Juli 2026 wurden der XML‑Import sowie die Berechnung der N‑Obergrenze (170 N) für das Bezugsjahr 2026 freigeschaltet.
Darüber hinaus sind verschiedene Funktionen ergänzt worden, die die Nutzung von ENNI vereinfachen sollen.
So steht bei der Auswahl von Fruchtarten in der Düngebedarfsermittlung nun eine Favoritenliste zur Verfügung. Diese füllt sich automatisch mit den im aktuellen und im vorherigen Düngejahr erfassten Fruchtarten. Die Favoritenliste kann über die Stern-Schaltfläche bei der Erfassung von Anbauten aufgerufen werden. Sind keine Favoriten vorhanden, wird die Schaltfläche ausgegraut und die Funktion steht nicht zur Verfügung.
Eine weitere Neuerung betrifft den Bereich Tierhaltung bei der Berechnung der N‑Obergrenze (170 N). Produktionsverfahren können nun aus dem Vorjahr übernommen werden. Hierbei werden die Angaben zum Produktionsverfahren einschließlich der Dungart automatisch übertragen. Anschließend sind lediglich die aktuellen Tierzahlen sowie die Anzahl der Weidetage zu erfassen.
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Einführung neuer sowie der Überarbeitung bestehender Produktionsverfahren nicht alle Produktionsverfahren aus dem Bezugsjahr 2025 nach 2026 übernommen werden können.
Zudem wurden die ENNI‑Schulungsvideos Anmeldung und erste Schritte sowie Düngebedarfsermittlung aktualisiert und an die aktuelle Programmversion angepasst. Eine Übersicht aller ENNI-Schulungsvideos finden Sie unter Webcode 01035952.
In den nächsten Tagen sollen außerdem die Tierdaten aus HI‑Tier und der Tierseuchenkasse sowie die aktuellen GAP‑Antragsdaten 2026 in ENNI eingebunden werden.

